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| 1953 |
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geboren in Lungern
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| 1968-1972 |
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Holzbildhauerlehre in Lungern, anschl. Steinbearbeitung
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| 1972 |
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Studienaufenthalt bei Remo Rossi, Locarno
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| 1973-1974 |
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Kunstakademie Wien (Fritz Wotruba) |
| Seit 1974 |
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Atelier in Lungern. Lebt mit seiner Familie in Lungern
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| 1973-1975 |
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Eidgenössisches Kunststipendium
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| 1974 |
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Ehrenurkunde des Kantons Schwyz
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| 2001 |
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Intern. Wettbewerb Granit im öffentl. Raum, D-Aicha/Passau 5. Preis
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[...] Karl Imfeld ist 1953 in Lungern im Schweizer Kanton Obwalden geboren, in diesem Dorf, 40km
südlich von Luzern gelegen, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Auch seine Holzbildhauerlehre
hat Imfeld in diesem Bildhauerdorf gemacht. Später schließt sich ein
Studienaufenthalt bei Remo Rossi in Locarno und eine Weiterbildung an der Kunstakademie
Wien bei Prof. Fritz Wotruba an. Imfelds solide Ausbildung, die Verbindung von Bodenständigkeit
und Perspektive kommt seinen Arbeiten zugute. Die Freude an der Schöpfung spricht aus all seinen
Werken. Das Atelier liegt in Sichtweite des Lungerner Sees und ist umgeben von Bergzügen. In
der Landschaft seiner Heimat findet Imfeld die Alpenkalksteine, die er bearbeitet, aus denen
er herausholt, was in ihnen steckt. Imfeld versteht es, den Stein »zu lesen«. Neben der Arbeit
am Stein gehört das Holz zu seinen Hauptmaterialien. Wie beim Stein spürt Imfeld der Struktur
des Holzes nach, nimmt wahr, was das ihm anvertraute Material »sagt« und kommt zu Arbeiten
von erstaunlicher Klarheit, Strenge und Einfachheit.
Als 23jähriger bekommt er den Auftrag, in seinem Heimatdorf Tür, Fenster und Kreuz der
Friedhofskapelle zu gestalten. Er sagt dazu einmal: »Die künstlerische Konfrontation mit dem
Problem des Todes zwang mich, ganz neu über mein Leben nachzudenken und zum ersten Mal in der
Bibel zu lesen«. Imfeld versteht sich bewusst als Christ, und biblische Zusammenhänge spielen
für sein Schaffen eine zentrale Rolle, sind Quelle der Inspiration. Seine gestalterischen Konzepte
sind auf den Dialog mit dem gebauten Umfeld angelegt. [...]
Auszug aus
Blätter zum Kircheninventar St.-Johannis, Lüchow
Volker Dobers, Lüchow
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